Computer

E-Mail-Sicherheit

Live aus dem Workshop: Einige Anmerkungen zur Mailsicherheit, die eigentlich viel weiter bekannt sein sollten.

  • GPG4Win ist ein Projekt des BSI, das Windows-Nutzern mit minimalem Aufwand einen vorkonfigurierten Mailclient (nämlich Sylpheed Claws, einen meiner liebsten Clients) inklusive GnuPG und einiger praktischer Tools in einem bequem handhabbaren Päckchen bietet. Einziger Haken: Die Sylpheed-Version, die dabei ist, hat wohl ein Problem und kann für IMAP-Mailboxen "keine Ordner anlegen". Der Bug ist aber schon im Tracker registriert und sollte bald behoben werden.
  • Der Weg für Benutzer von Webmailern, die nicht verschlüsseln können, führt über die Zwischenablage. WinPT, ebenfalls in diesem Paket, ist ein kleines System-Tray-Werkzeug, das auf Anfrage den Inhalt der Zwischenablage signiert und/oder verschlüsselt.

Merken sollte man sich außerdem, dass man in solche Workshops mit funktionierenden Notebooks, idealerweise mit Windows und Linux (Dual-Boot) dort ankommen ;-) Nächste Woche geht's weiter.

Dateisystem des Homeverzeichnisses ändern

Nach einem kurzen Experiment mit ReiserFS sollte meine /home-Partition wieder ext3 verwenden. Der Umzug der etwa 27 GB war nicht gerade intuitiv...

Zunächst wurde das gesamte Verzeichnis, einschließlich der versteckten .dotfiles, auf eine externe FireWire-Festplatte kopiert. Diese Platte darf nicht, wie es bei Wechselplatten meistens gemacht wird, mit FAT32 formatiert werden: Dieses Dateisystem kann einige Dateieigenschaften (Besitzer, Zugriffsrechte,...) nicht speichern. Die Wechselplatte wurde also mit ext3 formatiert.

Von einer Live-CD aus habe ich dann die bisherige /home-Partition mit ext3 formatiert und dabei gleich die fstab auf der /-Partition geändert. Durch hinzufügen von user_xattr werden auf dem Dateisystem die erweiterten Attribute aktiviert, über die sich Beagle wirklich freut.

Dann kann root von der Live-CD aus das Benutzerverzeichnis auf der /home-Partition erstellen, und alle Inhalte können von der externen Festplatte zurückkopiert werden. Zum Schluss müssen noch die Besitzverhältnisse korrigiert werden: Die Dateien sollten natürlich dem Nutzer und nicht root gehören...

Wenn das alles etwas einfacher ginge, würde zumindest ich mich nicht allzu laut beschweren :-)

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