Umzug, erster Teil

Ich bin mit dieser Webseite zu einem anderen Hoster umgezogen. Dabei gab es einige technische Probleme, und das richtige Leben hat einige Zeit in Anspruch genommen, so dass die Seite ein Weilchen down war.

Das ist jetzt erst mal behoben, aber der nächste Umbau kommt gleich nach: Ich werde von Drupal wieder zurück zu Wordpress wechseln. Inzwischen gibt es dafür sehr bequeme Clients für Android und iOS und ein gemütliches Admininterface -- vielleicht komme ich dann mal dazu, hier wieder mehr zu schreiben :-)

CRE-Podcast

Die erste Folge des renovierten und frisch umbenannten CRE-Podcasts von Tim Pritlove ist draußen! Darauf habe ich schon ein ganzes Weilchen gewartet, es geht nämlich mit dem Interview los, das Tim mit mir über unsere Arbeit an der Radiosternwarte geführt hat: CRE 186 - Astropeiler

Dafür waren wir vor einigen Wochen am Stockert, und es war sehr interessant, einmal selbst so ein längeres Interview aufzunehmen. Nur schade, dass man sich bei so einer Podcast-Episode immer ziemlich einschränken muss -- ich habe einige (gefühlt) wichtige Punkte vergessen und vielleicht andere nicht optimal erklärt. Mir hat es trotzdem viel Spaß gemacht, und ich hoffe, dass vielleicht einmal ein Hörer bei uns vorbeischaut.

Wieder da

Nach quasi ewiger Pause soll es jetzt auch einmal auf meiner eigenen Seite weitergehen. In den letzten Monaten habe ich zu viel an Texten außerhalb des Netzes und an der Homepage "unserer" Sternwarte Stockert gearbeitet, um nebenbei noch die eigene Homepage zu pflegen.

Hier wird es einige technische Umstellungen geben. Die Experimente mit verschiedenen Navigationsmöglichkeiten sind ja schon länger abgeschlossen, und ich möchte lieber wieder auf ein einfacheres CMS mit komfortablem Backend umsteigen. Google+ und ähnliche Netzwerke verwöhnen einen als Autor ja schon etwas -- mit Clients fürs Mobiltelefon, AJAXigen Weboberflächen und Verwaltungsoberflächen, bei denen man sich nicht wie im Maschinenraum fühlt. Und seit ich die Mess- und Steuerrechner an der Sternwarte betreue, habe ich privat auch nicht mehr allzuviel Lust auf PHP- und CSS-Basteleien.

Inhaltlich überlege ich gerade, etwas wie AstroBetter für alltägliche und softwaretechnische Computernutzung zu machen. So viele Leute in meiner Umgebung haben keine Routine mit wichtigen Programmen, oder sind neu auf dem Mac, oder müssen einfach einmal ein Linux-System warten... vielleicht hilft es ja, wenn ich da ein Paar Tips aufschreibe. Um das halbwegs regelmäßig hinzubekommen, muss aber erst mal, wie gesagt, ein bisschen Komfort hier ins Backend einziehen :-)

Die nächste Idee für den eigenen Webspace: im Moment nutze ich starek.net noch als meine e-Mail-Domäne. Das ist irgendwie verschwenderisch. Ich werde mal versuchen, dort einen Mail-Redirector und OpenID-Provider für alle Stareks da draußen aufzubauen.

Und überhaupt sind auch alle anderen Bereiche hier so angestaubt... *hust*. Ich geh' mal staubwedeln.

Eine kleine Entschuldigung an die Kommentarschreiber

Seit ich hier praktisch nichts mehr schreibe, habe ich mir die Einstellungen dieses Blogsystems auch nicht mehr näher angeschaut... und dabei übersehen, dass noch einige Kommentare manuell freigeschaltet werden mussten. Sorry! (Und schön zu sehen, dass hier doch noch einige Leute vorbeikommen :-))

Energieeffizienz

Vor ein Paar Tagen habe ich mir noch Gedanken darüber gemacht, ob wir am Radioteleskop irgendwo mit geringem Aufwand Strom sparen können, um unsere im Moment doch etwas hohe Rechnung zu senken. Heute stolpere ich bei Slashdot über einen Kommentar zum Energieverbrauch bei der Zementherstellung, der alle privaten Sparideen ziemlich lächerlich aussehen lässt. Aus dem dort verlinkten Paper:

Production of cement is one of the most energy intensive industrial processes, consuming up to 2 % of the worlds electricity due to several low efficiency processes. The grinding of cement clinker from the kiln is the most inefficient process in the manufacturing, with an efficiency of 1 %
(Benzer et al., 2001).

(aus "Modelling of Cement Grinding Circuits for Predictive Control", J. K. Huusom, 2005)

Glühlampenverbietern sei an dieser Stelle Rechnen und angestrengtes Nachdenken über Prioritäten empfohlen.

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